Epson Projektoren am Gymnasium Nieder-Olm: Einheitliche Technik für eines der größten Gymnasien in Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Mainz-Bingen hat im Rahmen des DigitalPakt 1.0 mit dem Projekt „Neue Projektoren für alle kreiseigenen Schulen“ flächendeckend eine einheitliche Medienausstattung an seinen Schulen etabliert. Initiiert und gesteuert wurde das Vorhaben von der Schul-IT der Kreisverwaltung Mainz-Bingen: Je nach Raumsituation kommen Deckenbeamer oder Ultrakurzdistanzbeamer von Epson zum Einsatz, installiert und in Betrieb genommen von einer Fachfirma. Inzwischen sind knapp 1.000 Epson Projektoren als Standardausstattung an den Schulen des Landkreises im Einsatz. Das Gymnasium Nieder-Olm („Gymno“) steht hier stellvertretend für die Umsetzung des Projekts vor Ort.
Das „Gymno“ zählt mit rund 1.650 Schülerinnen und Schülern und etwa 120 Lehrkräften zu den größten Gymnasien in Rheinland-Pfalz. Die Schule bietet ein breites Fächerspektrum – von mehreren Fremdsprachen über ein starkes MINT-Profil bis hin zu Gesangsklassen und einer eigenen Big Band. Austauschprogramme führen nach Europa, in die USA, nach Argentinien, Australien und China. Wer an einer solchen Schule zeitgemäßen Unterricht gestalten will, braucht eine Medienausstattung, die in jedem Raum verlässlich funktioniert.
Vor der Neuausstattung im Rahmen des DigitalPakt 1.0 war die technische Infrastruktur am Gymnasium alles andere als einheitlich. In den Klassenräumen kamen unterschiedliche Systeme verschiedener Hersteller zum Einsatz, die zum Teil nicht einmal für den Einsatz im Unterricht ausgelegt waren. Der Wartungsaufwand war hoch, die Bedienung von Raum zu Raum verschieden – der Flickenteppich an Geräten war ein ständiges Ärgernis für die Lehrkräfte.
Ab Februar 2024 wurden im Rahmen des kreisweiten Projekts auch am Gymnasium Nieder-Olm die knapp 100 Klassenräume sukzessive mit neuen Epson Projektoren ausgestattet. Inzwischen kommen – abgestimmt auf die jeweilige Raumsituation – nur noch zwei Gerätetypen zum Einsatz. Die Ultrakurzdistanz-Laserprojektoren Epson EB-735Fi (bzw. das Nachfolgemodell EB-770Fi) sowie der leistungsstarke und kompakte Projektor Epson EB-L630U – allesamt Geräte mit 3LCD-Technologie, die neben Langlebigkeit auch eine hohe Helligkeit und eine natürliche Farbwiedergabe bieten – ideal für die hohen Ansprüche von modernen Unterrichtsmethoden.
Die Geräte am „Gymno“ sind über Apple TV und HDMI angebunden, sodass Lehrkräfte ihre Inhalte sowohl kabellos vom iPad als auch kabelgebunden vom Laptop übertragen können. „Die Einheitlichkeit war uns besonders wichtig“, betont Moritz Wacker, am Gymnasium Nieder-Olm für die Bereiche Digitalisierung und Bildung Digitale Welt zuständig. „Egal in welchem Raum eine Lehrkraft unterrichtet – die Bedienung der Anlagen ist immer gleich. Das spart Zeit, senkt die Hemmschwelle, die Technik auch tatsächlich einzusetzen und ermöglicht einen effizienteren Unterricht.“
In der Abwägung zwischen großen Monitoren und Projektoren für die Klassenräume verweist Moritz Wacker auf die Vorteile der Projektion: „Ein Projektor liefert uns ein deutlich größeres Bild als ein Monitor – und das zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade in größeren Räumen ist das entscheidend, damit auch die Schülerinnen und Schüler in der letzten Reihe alles gut erkennen können.“ Die Epson Projektoren seien dabei auch hell genug für die Räume, die nicht verdunkelt werden können. Zudem vereinfachten sie die Kombination aus analogem und digitalem Arbeiten: „Anders als Smartboards belegen die Projektoren im abgeschalteten Zustand keinen Platz an der Wand. Die Fläche kann man bei Bedarf also auch anders nutzen.“
Im Schulalltag zeigen sich die Vorteile der Epson Projektoren an vielen Stellen. Besonders im MINT-Bereich eröffnen die Projektoren neue Möglichkeiten: Live-Bilder von Experimenten können direkt an die Wand projiziert werden, Simulationen und interaktive Inhalte lassen sich großflächig darstellen. Wacker berichtet: „Wir können jetzt zum Beispiel ein Experiment unter der Dokumentenkamera durchführen und gleichzeitig das Bild für die ganze Klasse optimal sichtbar machen. Das war vorher nicht möglich.“
Auch für unterschiedliche Lerntypen bietet die Projektion Vorteile: Visuelle Inhalte, Videos und interaktive Übungen lassen sich flexibel in den Unterricht einbinden. Ein Detail, das Wacker besonders hervorhebt, betrifft die Unterrichtsdynamik: „Anders als bei einem großen Monitor stehe ich als Lehrkraft nicht neben einem Bildschirm, sondern direkt vor der projizierten Fläche. Ich kann auf Inhalte zeigen, mich frei bewegen und behalte den Blickkontakt zur Klasse. Das macht einen spürbaren Unterschied.“
Eine wichtige Rolle bei der Beschaffung spielte der Multimedia-Medienvertrag des Landes Rheinland-Pfalz, über den Schulträger Geräte zu günstigen Konditionen beziehen können. Epson erfüllt mit seinen Projektoren die geforderten Leistungsdaten und überzeugt durch die Kombination aus Bildqualität, Lasertechnologie und langfristiger Wirtschaftlichkeit.
Besonders positiv zeigt sich die Zuverlässigkeit der Geräte im Gymnasium Nieder-Olm sowie auch auf Landkreisebene: So gab es im Schulalltag bislang keinen einzigen Ausfall. Den positiven Eindruck bestätigt auch Jan Christmann, Fachbereichsleiter für Schulen und Gebäudemanagement beim Landkreis Mainz-Bingen: „Die Ausfallrate der Epson Geräte ist verschwindend gering. Bei knapp 1.000 Projektoren bewegt sich die Zahl der Reparaturfälle im einstelligen Bereich, das gibt uns als Schulträger eine enorme Planungssicherheit und hält die Folgekosten niedrig.“
Auch die Lasertechnologie der Epson Projektoren trägt zur Wirtschaftlichkeit bei: Ohne Lampenwechsel entfallen regelmäßige Wartungseinsätze, die im Schulbetrieb immer auch Unterrichtsunterbrechungen bedeuten. Und Funktionen wie der automatische Standby-Modus senken den Stromverbrauch und erhöhen gleichzeitig die Bedienerfreundlichkeit.
Das Gymnasium Nieder-Olm zeigt exemplarisch, wie das kreisweite Projekt des Landkreises Mainz-Bingen mit einer durchdachten, standardisierten Medienausstattung den Schulalltag verbessern kann – für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und den Schulträger gleichermaßen. Moritz Wacker zieht ein positives Fazit: „Die Epson Projektoren haben unseren Unterrichtsalltag deutlich vereinfacht. Die Technik funktioniert zuverlässig, die Bedienung ist unkompliziert und einheitlich, und die Bildqualität überzeugt in jedem Raum.“







